• Lassen Sie sich gerne persönlich beraten
  • +49 151 21792650
  • info@fotojule.com
  • Lassen Sie sich gerne persönlich beraten
  • +49 151 21792650
  • info@fotojule.com

Mein neues Teleobjektiv das Tamron 150-500/5,7-6,7 Di III VC VXD

Für was braucht man ein Teleobjektiv? Was fotografiere ich mit dem Tele? Welches Teleobjektiv ist das beste für mich? Nach welchen Kriterien habe ich geschaut? Diese Fragen habe ich in diesem Blogartikel zusammen gefasst.

Fangen wir mal von vorne an.

Ich habe mir für die Reise nach Neuseeland 2020 auf die schnelle, kurz vorher ein Teleobjektiv gekauft, um Delfine zu fotografieren zu können. Meine weiteste Brennweite bis dato war das 24 - 105 mm. Da kommt man bei Tieren nicht all zu weit. Deshalb musste schnell ein Tele her, und ich konnte sehr günstig ein gebrauchtes Teleobjektiv von Sigma ergattern. Allerdings ein älteres Modell mit dem A- Mount Anschluss. Da meine Kamera die Sony Alpha 7 III einen E-Mount Bajonet hat, musste ich einen Adapter dazu kaufen, der das Objektiv für die Kamera nutzbar macht.

Als ich das Objektiv testet habe, zugegeben in einem ziemlich dunklen Raum, musste ich schnell feststellen, dass der Autofokus nicht funktioniert. Na gut, dann muss ich eben manuell fokussieren. Jetzt kommt es natürlich sehr darauf an, was das Motiv ist. Beziehungsweiße wie schnell das Motiv ist.

In Neuseeland war ich aber trotzdem froh, dass ich so eine lange Brennweite dabei hatte. Der Mond auf der Südhalbkugel, oder der weit entfernte Vulkan waren Motive die nicht ganz so schnell sind. So bin ich mit dem manuellen Fokus ganz gut zurecht bekommen.

Eines Tages waren wir an einem Strand, an dem Seelöwen zu sehen waren. Wirklich beeindruckend. Ich sah im Sand und habe die Tiere beobachtet und dabei etwas mit dem Objektiv gespielt und plötzlich, sie da, hat der Autofokus sich gerührt. Wie der Autofokus funktioniert doch? Ja!

Was ich herausgefunden habe war, dass der Af funktioniert, allerdings nur bei sehr, sehr starkem Kontrast und gaaaanz viel Licht. Das in dem dunklen Raum, in dem ich das Objektiv getestet habe natürlich nicht gegeben war. Durch diesen Zufall, wusste ich den Autofokus und das Objektiv zu nutzen und ich habe gefallen an der Telebrennweite gefunden.

Außerdem hat das Objektiv ein wunderschönes Bokeh. Gerade im Gegenlicht hat es wunderschöne Aufnahmen gemacht. Sogar für Portraits im Gegenlicht habe ich es gerne her genommen.

Was mich aber immer wieder genervt hat, war, wenn es um Schnelligkeit ging, konnte das Objektiv nicht mithalten. Und deshalb habe ich die Entscheidung getroffen, ein neues Teleobjektiv zu kaufen. Ich habe mich in das Sony 200 - 600 mm verguckt. Ich habe verschiedene Berichte gelesen und mich mit anderen Fotografen ausgetauscht, ob das wohl das richtige Objektiv für mich ist?! Was ich immer wieder zu lesen bzw zu hören bekam war, dass das Objektiv sehr groß und schwer ist.

Als alternative hab ich das Sigma 150 - 500 und das Tamron 150 -500 gesehen. Aber auch da konnte ich mir nicht wirklich was unter den Gewichts und Größenangaben vorstellen. So hilft nur eins. Ab in das Fotogeschäft und sich die Linsen anschauen. Also bin ich mit meiner Kamera dort hin getigert und habe mir die Objektive angeschaut und an meiner Kamera getestet. Das ist der Vorteil eines Fotogeschäftes. Ganz schnell wurden mir die Ausmaße klar, wie groß und schwer die Objektive sind.

Natürlich sind es verschiedene Kriterien, auf die ich geachtet habe. Gewicht, Größe, Brennweite und Preis/Leistung.

Das Tamron war da unschlagbar. Es ist das kleinste Objektiv von den dreien. Und ich weiß, mein Rucksack platz eh aus allen Nähten und mit einem Gewicht von unter 1800 g auch das leichteste. Somit war die Entscheidung relativ leicht.

In diesem Sinne, freue ich mich schon auf die kommenden Motive.