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Tipps und Tricks zum Fotografieren mit dem Smartphone

Smartphone-Fotografie gewinnt an Beliebtheit, da moderne Telefone immer hochwertigere Kameras bieten und man das Smartphone meistens dabei hat.

Und bekanntlich die Kamera, die man dabei hat die Beste.

Als Erstes stelle ich mir die Frage: Was ist mein Motiv?

Erst muss ich mein Motiv erkennen. Möchte ich dein Portrait machen, oder einen Ort zeigen? Oder möchte ich eine Nahaufnahme von einer Blume machen?

Wie soll der Titel meines Bildes heißen, und was möchte ich darstellen?

Fragen über Fragen. Wenn ich mich für ein Motiv entschieden habe, überlege ich mir, wie mein Motiv am besten dargestellt werden kann.

Nah ran gehen, Schärfe/Unschärfe, Perspektive, 1/3 Regel, Symmetrie, Spiegelung nutzen? Wie kann ich ein spannendes Bild erzeugen?

Was ist denn ein spannendes Bild?

Ein interessantes Bild fängt die Aufmerksamkeit des Betrachters durch verschiedene Elemente:

Fokus und Belichtung: Wenn man ein Bild betrachtet, führt der Blick auf die hellste und schärfste Stelle. Führende Linien können ebenfalls helfen, den Blick auf ein mein Motiv zu lenken.

Komposition: Die Anordnung der Elemente im Bild sollte ausgewogen und ansprechend sein. Die Regel der Drittel, führende Linien und der Einsatz von Rahmen innerhalb des Bildes können hierbei helfen.

Licht: Gutes Licht ist entscheidend. Interessante Schatten, das Spiel zwischen Licht und Dunkelheit oder das goldene Licht der Stunde kurz nach Sonnenaufgang oder vor Sonnenuntergang können ein Bild besonders machen.

Perspektive und Winkel: Ein ungewöhnlicher Blickwinkel oder eine unerwartete Perspektive kann ein alltägliches Motiv interessant machen.

Farbe und Textur: Lebendige Farben oder interessante Texturen können ein Bild visuell anziehend machen. Auch der gezielte Einsatz von Farbkontrasten kann die Bildwirkung verstärken.

Originalität: Ein Bild, das sich von anderen abhebt, sei es durch ein einzigartiges Motiv oder eine besondere Technik, zieht ebenfalls die Aufmerksamkeit auf sich.

Durch den unscharfen Vordergrund wird der Blick direkt auf das Motiv, die Kirche gelenkt.

Fokus

Um den Fokus zu setzten, Tippe ich mein Motiv an, welches scharf dargestellt werden soll. Es erscheint ein Rahmen und das Motiv im Rahmen wird scharf dargestellt. Hier sitzt nun der Fokus. Mein Motiv soll scharf sein.

Jetzt kann ich die Belichtungskorrektur durchführen. Diese wird bei den meisten Modellen als Sonne und einem Regler dargestellt. Wenn ich jetzt den Regler schiebe, kann ich die Belichtung heller machen oder dunkler, bis es für mein Bild perfekt ist. Nun kann ich den Auslöser drücken.

Um ein interessantes Bild zu gestalten, kann man mit schärfe und Unschärfe im Bild Einbauen. Zum Beispiel kann der Vordergrund unscharf sein und die Schärfe auf dem Motiv liegen.

Der Verlauf von Schärfe und Unschäfe lässt den Blick lenken, und macht ein spannendes Bild.

Um ein Motiv abzuheben, geht es natürlich auch den Hintergrund unscharf zu haben. Das nennt man Bokeh.

Komposition

Die Anordnung der Elemente im Bild sollte ausgewogen und ansprechend sein. Die Regel der Drittel, führende Linien und der Einsatz von Rahmen innerhalb des Bildes können hierbei helfen.

Ein interner Rahmen innerhalb des Bildes kann helfen, den Fokus auf das Hauptmotiv zu lenken. Dies kann durch natürliche Rahmen wie Bäume, Fenster oder Türen erreicht werden. Ein Rahmen gibt dem Bild Struktur und betont das Hauptmotiv, indem er den Blick auf wichtige Bereiche lenkt und Ablenkungen minimiert.

Diese Techniken tragen dazu bei, die visuelle Wirkung des Bildes zu verbessern und die Aufmerksamkeit des Betrachters auf sich zu ziehen. Indem Sie diese Elemente bewusst in Ihre Bilder einbeziehen, können Sie die Erzählkraft und den ästhetischen Reiz Ihrer Fotografien erheblich steigern.

Die Drittelregel ist eine der bekanntesten Richtlinien in der Fotografie. Sie teilt das Bild durch zwei horizontale und zwei vertikale Linien, die das Bild in neun gleich große Teile teilen. Die wichtigsten Elemente des Bildes sollten entlang dieser Linien oder an ihren Schnittpunkten platziert werden. Dies sorgt für eine ausgewogene und natürlich wirkende Komposition, die angenehmer für das menschliche Auge ist als eine zentrierte Platzierung.

Landschaftsaufnahmen werden so platziert, dass 1/3 Himmel und 2/3 Vordergrund zu sehen sind. Oder eben 2/3 Himmel und 1/3 Vordergrund. Das würde ich davon abhängig machen, was ich mit dem Bild aussagen möchte.

Bei Portraitaufnahmen ist harmonisch, wenn das Auge des Models im drittel ist. In Blickrichtung der Person allen 2/3 sein, um dem Blick der Person Raum zu geben.

Führende Linien leiten den Blick des Betrachters durch das Bild und können dazu beitragen, die Geschichte zu erzählen oder den Fokus auf bestimmte Bereiche zu lenken. Dies können natürliche Linien wie Straßen, Zäune, Küstenlinien oder architektonische Elemente wie Treppen oder Gebäudekanten sein. Die Verwendung von führenden Linien kann ein Bild dynamischer und interessanter machen.

Bei der Drittel Regeln wir das Motiv, in diesem Fall die Person im drittel positioniert. Bei einem Portrait sollte es so sein, dass in Blickrichtung der Person 2/3 Platz ist.

Führende Linien lenken ebenfalls den Blick.

Licht

Gutes Licht ist entscheidend. Interessante Schatten, das Spiel zwischen Licht und Dunkelheit oder das goldene Licht der Stunde kurz nach Sonnenaufgang oder vor Sonnenuntergang können ein Bild besonders machen.

Auch die Blaue Stunde, die Zeit vor Sonnenaufgang und die Zeit nach Sonnenuntergang mit den bunten Farben am Himmel lässt wunderbare Aufnahmen erschaffen.

Die blaue Stunde, jener magische Zeitraum kurz nach Sonnenuntergang oder vor Sonnenaufgang, bietet sanfte, diffuse Farben, die eine einzigartige Stimmung erzeugen. Diese Zeit eignet sich hervorragend zum fotografieren.

Auch hier ist das Motiv, also der Leuchtturm im rechten drittel platziert.

Ein Sonnenaufgang mit einem brennenden Himmel ist ein atemberaubendes Naturschauspiel. Wenn die ersten Sonnenstrahlen den Horizont durchbrechen, verwandeln sie den Himmel in ein leuchtendes Kunstwerk aus Rot-, Orange- und Gelbtönen.

Aber auch nachts unter dem Sternenhimmel gibt es unzählige Motive, die es sich lohnt einzufangen.

Weil die Nacht der bessere Tag ist.

Perspektive und Winkel und Spiegelungen

Ein Foto auf Augenhöhe kann schnell langweilig werden. Warum? Weil wir das jeden Tag sehen. Wenn wir allerdings ein Bild aus der Froschperspektive, also Bodennah aufnehmen, wirkt es außergewöhnlich und somit interessant.

Spiegelungen sind ein echter "Hingucker".

Spiegelung in Wasserpfützen sind ein Willkommenes Motiv.

Panorama

Die meisten Telefone haben eine Panoramafunktion. Das Panorama kann Querformat oder Hochformat sein. Querformat kann zum Beispiel bei Landschaft eingesetzt werden. Hochformat zum Beispiel bei hohen Gebäuden in der Stadt.

Das Telefon wird für die Aufnahme möglichst ruhig um die eigene Achse gedreht. Vielleicht braucht es dazu ein bisschen Übung und Geduld.

Selfie

Die Frontkamera/Selfie Kamera hat meist eine schlechtere Qualität, wie die Kameras die hinten am Telefon angebracht sind. Wenn möglich, macht es Sinn, die hintere Kamera zu nutzen. Als Tipps, kann man den Auslöser auf die Laut/Leise Taste legen. So ist es einfach auszulösen. Bei den meisten Modellen ist der Autofokus sehr gut und erkennt das Gesicht bzw. das Auge. Das kann nach der Aufnahme kontrolliert werden, ob es auch wirklich geklappt hat.

Nahaufnahmen

Nahaufnahmen können im Makro Modus/Portrait Modus aufgenommen werden. Je nach Model kann gegebenenfalls mit leichtem Zoom gearbeitet werden um nah an das Motiv heran zu kommen. So wird der Hintergrund unscharf.

Pro Modus

Im Pro Modus lassen sich Belichtungszeit, Iso, Weißabgleich, und Fokus manuell einstellen. Nicht jedes Telefon hat einen Pro Modus. Dennoch haben die verschiedenen Hersteller unterschiedliche Modi. Hier kann man sich einfach mal durch probieren.

Bildbearbeitung

Die Bilder können mit verschiedenen Apps oder internen Programmen noch optimiert werden. Zuschneiden, Kontrast anpassen, Belichtung anpassen, und vieles mehr. Es gilt allerdings. Ein gutes Bild kann verbessert werden. Ein schlechtes Bild wird durch die Bearbeitung selten gut. Also macht euch ein paar Gedanken, bevor ihr euer Bild macht. Ihr könnt nun spannendere Bilder machen.